Wenckebach-Klinikum muss ein wichtiger Standort für medizinische Versorgung bleiben!

Seit dem vergangenen Jahr geistern Pläne herum, das Wenckebach-Klinikum (WBK) zu schließen. Die CDU-Fraktion will vom Träger, dem landeseigenen Vivantes-Krankenhauskonzern, und vom Senat ausführliche Informationen haben, wie es mit dem ursprünglichen Militärkrankenhaus aus dem 19. Jahrhundert weitergehen soll.

"Es ist an der Zeit, dass Klarheit geschaffen wird. Wir Christdemokraten und die anderen Fraktionen in der BVV haben ein Recht auf umfassende Information und Meinungsbildung", sagt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU, Guido Pschollkowski. Mit Unbehagen verfolgt die Unionsfraktion, wie scheinbar Personal des WBK Richtung AugusteViktoria-Klinikum (AVK) abwandert. "Das könnte früher, als uns lieb ist, vollendete Tatsachen schaffen, nämlich die Schließung des WBK", befürchtet CDU-Fraktionschef Daniel Dittmar. Die CDU-Fraktion kann nachvollziehen, dass Vivantes bevorzugt, das Auguste-Viktoria-Klinikum, wo ausreichend Platz vorhanden ist, auszubauen, anstatt das unzeitgemäße WenckebachKrankenhaus in Backsteinbauweise in einem finanziellen und bautechnischen Kraftakt zu modernisieren. Dennoch: Gibt es Entwicklungen bei dem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit angeschlossener Rettungsstelle, die nicht gewollt sind, müssten diese sofort gestoppt werden, so die Überzeugung der CDU-Fraktion. "Aber dazu müssen wir unbedingt wissen, was Vivantes und Senat vorhaben. Auf dieser Grundlage werden wir weiterdiskutieren können im Sinne einer Sicherung von Arbeitsplätzen und einer guten Versorgung für Tempelhofer und Schöneberger", so Guido Pschollkowski. Noch einmal der CDUGesundheitsexperte: „Zumindest sollte der Versuch unternommen werden, die bewährte Rettungsstelle, die Chirurgie, die Intensivmedizin und die Geriatrie zu erhalten."

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